Ab in die Selbstständigkeit als Hightechgründer
Deutschlands Hightechgründer werden immer älter.
Und immer weniger Ingenieure gehen in die Selbstständigkeit. Wie steht es in der Krise grundsätzlich um diese Karriereoption?
Das Durchschnittsalter der Gründer lag 1995 bei 37,2 Jahren und ist bis 2008 bereits auf 40,8 Jahre gestiegen.
Und auch die Gründungstätigkeit in den Hightechsektoren ist zwischen 1995 und 2008 bereits um 25 % zurückgegangen, hat eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) jüngst ergeben.
„Nach der Dotcom-Euphorie und der Ich-AG haben wir seit 2005 einen stetigen Rückgang der Gründerzahlen im Hightechbereich zu verzeichnen. Es ist aber schwer zu sagen, ob es sich um eine Normalisierung handelt oder ob es fundamentale Gründe für diesen Rückgang gibt. Auf jeden Fall ist das Gründerpotenzial zurückgegangen. Trotz wieder steigender Absolventenzahlen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften konnten nicht der Fachkräftemangel behoben und gleichzeitig das Gründerproblem gelöst werden“.Quelle ZEW.
Auch die IHK`n haben einen Rückgang an technologieorientierten Unternehmensgründungen von etwa 10 % bis 15 % bemerkt. Allerdings war 2009 und im gerade angelaufenen Jahr dann wieder ein Anstieg der Gründungen im Hightechbereich zu verzeichnen. „Krisenzeiten sind Gründerzeiten für technologieorientierte Unternehmen. In den seltensten Fällen sind das Notgründungen, sondern solche, die aus freien Stücken erfolgen.
Die Umsetzung der eigenen Idee steht im Vordergrund, nicht die wirtschaftliche Not“, berichtet Michael Rogge, Projektmanager von Job-Care.de in Mutterstadt.
Auf jeden Fall sollten sich Gründer beraten lassen.
Dies sei auch bei Job-Care kostenfrei möglich. Der Geschäftsplan sei dann immer der erste unbedingt notwendige Schritt. Da beispielsweise bei Ingenieuren die technische Kompetenz vorausgesetzt werden kann, ginge es dann darum, Kunden zu akquirieren. Wobei ein Mailing vom Schreibtisch aus sicherlich nicht ausreichend sei, sondern man müsse aktiv werden, sich zeigen, in Netzwerke und die jeweilige Kundenszene hineinfinden.
„In den letzten Jahren haben wir unsere Unternehmensberatung verändert und angepasst. Wir legen jetzt sehr viel mehr Wert auf das Persönlichkeitsprofil der Gründer, um zu eruieren, ob jemand eine Unternehmerpersönlichkeit ist, eventuell noch Hilfe braucht, vielleicht einen Kompagnon dazunehmen sollte“, erläutert Richard Wagner.
Gründen ist eine sehr individuelle Sache. Die Situation muss passen. Und sehr hilfreich ist eine gewisse Berufserfahrung. Zu dieser Einschätzung kommt Richard Wagner, wenn er zurückdenkt. „Vor fünf oder zehn Jahren, direkt nach dem Studium, wären wir nicht in der Lage gewesen, in die Selbstständigkeit zu gehen, glaubt der heutige Geschäftsführer von Job-Care.de in Mutterstadt. Das Unternehmen bietet für Existenzgründer, Unternehmen und Mitarbeiter die Beraten und Betreuen in jeder Phase Ihrer Selbständigkeit - von der ersten Geschäftsidee bis zum etablierten Unternehmen an. Hierbei begleiten wir unsere Klienten bei der Entwicklung ihrer beruflichen Visionen und bei der Verwirklichung ihrer Ziele.
Nach einem abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft, Weiterbildung zum Werkschutzmeister und langjähriger Erfahrung im Management der US-Stationierungsstreitkräfte sowie die Akkreditierung zum Sachverständigen in sechs Sachgebieten hatte ich im Beruf bereits das gesamte Spektrum der Unternehmensführung kennengelernt.
„Ich war einfach nicht mehr so zufrieden mit meinem Job. Die Geschäftsidee und auch Kontakte zu potenziellen Kunden waren schon vorhanden, bevor ich konkrete Überlegungen anstellten, wirklich ein Unternehmen zu gründen.„Es ist schon Druck da, wenn die Investitionen ca. 70 000 ¤ Privatvermögen ausmacht. Ich hatte aber keine große Angst zu scheitern, und auch meine Hausbank akzeptierte die notwendige Anlaufzeit mit der nötigen Ruhe und Kompetenz“, berichtet Richard Wagner.
Entscheidungen selbstständig treffen zu können, auch mit dem Risiko, dass es schiefgehen kann und man dafür geradestehen muss, ist das Hauptmotiv für die Gründung gewesen. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Übernahme von Personalverantwortung, denn Job-Care.de hat inzwischen fünf fest angestellte Mitarbeiter.
Der Gründer selbst musste am Anfang sehr viel Zeit und Energie investieren, um das Unternehmen auf den Weg zu bringen. „Ich hatte mir eine Frist von maximal fünf Jahren gegeben, in der Wochenendarbeit oder Nachtschichten keine Rolle spielen dürfen. Aber dann muss es ruhiger werden, weil man solch eine Arbeitsbelastung auch körperlich nicht auf Dauer durchhalten kann. Das Familienleben leidet in der Startphase doch sehr, da braucht man Lebenspartnerin, die das mitträgt“.
Kontaktadresse:
Job-Care.de
Die Experten an Ihrer Seite
Herr Richard Wagner
Phone.: 06234 / 30 22 93
Dahlienstr. 3
67112 Mutterstadt
Email: info
job-care.de





