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Vor dem Essen ein Aperitif

Ein Glas in der Hand erleichtert den Übergang vom Geschäftlichen zum Persönlichen, von der Arbeit zur Entspannung. Bieten Sie Ihren Gästen möglichst ein Getränk im Stehen an: Alkohol steigert die Vorfreude auf das Essen, und in der Bar können Sie zwanglos einander noch nicht bekannte Personen vorstellen, Tischpartner zusammenführen und die gute Geschäftsbeziehung feierlich hoch leben lassen.

Als Aperitif eignen sich Schaumweine, Long Drinks wie Campari mit Soda, ein gekühlter, trockener Sherry, ein frisch gezapftes Pils und Mineralwasser. Südfrankreich ist der klassische Aperitif ein Pastis, im Burgund der Kir. Raucher kommen hier – außer in Nichtrauchergesellschaften – noch einmal zum Zuge. Sie schätzen es aber nicht, wenn Aschenbecher für Abfälle wie Olivensteine herhalten sollen; hierfür müssen gesonderte Ablageteller bereitgestellt werden.

Trockenen Getränken mit niedrigem Alkoholgehalt ist beim Aperitif der Vorzug zu geben, kein Whisky, der „umhaut“, kein süßer Fruchtcocktail, der die Geschmackspapillen reizt. Nicht nur Autofahrer wissen zu schätzen, wenn nicht übermäßig viele Getränkearten geboten werden. Sie können also mit ruhigem Gewissen als Aperitif den trockenen Weißwein reichen, den Sie als Begleiter des ersten Gangs vorgesehen haben. In informellem Rahmen kann der Gastgeber anregen, die Aperitif-Gläser zum Tisch mitzunehmen.


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