Jetzt Zeit für Ihre Zukunft Investieren - Mit wenigen Klicks zum Traumjob

Souverän im Fahrstuhl

Wie verhält man sich am Geschicktesten, wenn man eingezwängt mit anderen, fremden Personen auf engstem Raum aufwärts - oder abwärts fährt. Die Blicke der Fahrgäste sind starr auf den Boden oder die Decke gerichtet, bemüht darum, den Blicken der anderen nicht zu begegnen – eine beklemmende, unangenehme Situation.

Sie brechen das Eis, indem Sie beim Betreten des Aufzugs freundlich grüßen und Blickkontakt herstellen. Bestimmt wird Ihr Gruß höflich erwidert. Für eine entspannte Atmosphäre sorgen Sie weiter, indem Sie ein unverbindliches Gespräch beginnen. Ob im Hotel, in der Firma oder in öffentlichen Gebäuden – ein Anknüpfungspunkt lässt sich immer finden. Stellen Sie möglichst offene Fragen, damit ein Gespräch zustande kommt. Im Büro: „Ich habe Sie noch nie hier gesehen: Arbeiten Sie auch hier oder sind Sie Besucher?“. Ehe Sie sich versehen, ist die gewünschte Etage erreicht und Sie können sich beim Verlassen des Fahrstuhls mit einem „Auf Wiedersehen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag“ freundlich verabschieden.

Will eine größere Gruppe von Menschen in den Fahrstuhl ein- oder aussteigen gilt die Regel „Ladies first“ übrigens nicht. Handelt es sich nur um wenige Personen, ist es höflich, der Dame den Vortritt zu lassen. Bei großem Gedränge sind jedoch diese Benimm-Regeln nicht praktikabel. Dann gilt: Zuerst geht, wer vorne steht! Sollte ein Mitfahrer die Hände nicht frei haben, weil er zum Beispiel Unterlagen oder Einkaufstaschen trägt, gebietet es die Höflichkeit für ihn den Knopf zu drücken. Fragen Sie nach, in welcher Etage er gedenkt auszusteigen, ein freundliches Lächeln wird Ihnen gewiss sein.

Sie drücken falsch, der Aufzug hält, die Türen gehen auf. Jetzt erwarten Ihre Mitfahrer, dass Sie nun aussteigen, doch Sie bleiben stehen. Denn Sie wollten ja eigentlich in den 11. Stock! Ein genervtes Aufstöhnen ist deshalb häufig die Quittung. Leute mit schwachen Nerven steigen deshalb auch schon mal auf der falschen Etage aus, wenn sie sich "verdrückt" haben. Doppelt peinlich, wenn der nächste Aufzug, der hält, dann wieder der ist, aus dem man gerade ausgestiegen ist... Sollte Ihnen also dieses Missgeschick passieren entschuldigen Sie sich kurz und setzen Sie Ihre Aufzugsreise fort. Denn irren ist schließlich menschlich.


Top Jobs Ticker
Alle Top Jobs anzeigen