Reden vor Publikum
Der erste Eindruck ist entscheidend, und der letzte Eindruck bleibt... ... das „Dazwischen“ sollte allerdings auch im Gedächtnis der Zuhörer haften bleiben!
Wer eine Rede vorbereitet sollte folgende Fragen für sich beantworteten: „Was will ich mit meiner Rede erreichen?“ „Will ich unterhalten?“ „Will ich XY in einem bestimmten Licht darstellen?“ „Will ich erreichen, dass mein Projekt angenommen wird?“
Für eine gelungene Rede sollte zunächst ein Einstieg gewählt werden, den die Zuhörer nicht erwarten. Ein Zitat oder eine Zeitungsmeldung passend zum Thema, oder etwas anderes, das nicht nach: „Meine sehr verehrten Damen und Herren“ klingt!
Da der erste Eindruck prägt, der letzte bleibt, sollte ein guter Schluss gefunden werden, der nicht nach: „Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit“ klingt. Es bietet sich folgendes an: Ausblick / Zusammenfassung /Aufforderung / Kompromiss / Schlagwort / Zitat / Parabel.
Weiter sollte man beachten, dass eine Rede keine Schreibe ist. Satzkonstruktionen, die in einem Fließtext gut klingen sind unter Umständen nicht sprechbar. Lesen Sie sich die Rede während Sie diese schreiben immer wieder laut vor, dann merken Sie sofort, wo es nicht flüssig ist. Verwenden Sie möglichst wenige Fremdwörter und Fachbegriffe, sondern benutzen Sie ihre eigenen Worte.
Als Übungsfeld sollten Freunde die Rede zu hören bekommen, die im Anschluss konstruktives Feedback geben können (Was haben Sie gut gemacht? Was können Sie besser machen?).
Und denken Sie daran: Während der Rede sollte man eine positive Ausstrahlung haben, das Publikum anschauen und nach lächelnden Gesichtern suchen! Das gibt Sicherheit.




