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E-Mail oder Brief?

Die Anzahl der Geschäftsbriefe hat durch den Einsatz von E-Mails erheblich abgenommen. Dies ist aber kein Grund dafür, dem Inhalt und dem Stil einer E-Mail weniger Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie nachfolgende Regeln beachten, wird auch Ihre E-Mail-Korrespondenz die gewünschte Wirkung erzielen. Denken Sie immer daran, dass eine E-Mail auch ausgedruckt werden kann - und somit ist sie genauso imagewirksam wie ein Brief.

Einladungen (außer zu Arbeitsbesprechungen), Glückwünsche und Entschuldigungen per E-Mail sind stillos. Hier sollten Sie einen Brief wählen. Genauso sollten Sie sich überlegen, ob ein E-Mail-Verkehr zur Abstimmung eines Termins zwischen zwei Personen sinnvoll ist. Wenn keine Kalenderfunktion vorhanden ist, ist der Griff zum Telefon hier einfacher.

E-Mails sollten Sie vor allem dann einsetzen, wenn Dateien als Hintergrundinformation von Vorgängen mitgeschickt werden müssen. Überlegen Sie sich aber vorher, ob Ihre Mitteilung per E-Mail eventuell missverstanden werden könnte und ob zur Klärung eines Vorgangs nicht sogar ein persönliches Gespräch oder Telefonat hilfreicher sein könnte.

Es wird viel zu oft viel zu schnell zum Medium E-Mail gegriffen. Die Angst persönlicher Konfrontation scheint hier ausschlaggebend zu sein und das Gefühl: "die Angelegenheit ist erstmal vom Tisch" ist oft ein weiterer Grund der E-Mail-Flut. 


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