Der Visitenkarten-Knigge
Die leidige Frage, wann Sie am besten Ihre Visitenkarte überreichen, lässt sich schnell beantworten: zu Beginn einer geschäftlichen Begegnung. Dass es sich dabei um eine tadellos saubere Karte handelt, sollte selbstverständlich sein. Und: bei internationalen Treffen stets die fremdsprachige Seite nach oben drehen.
Die Visitenkarte sagt immer etwas über den persönlichen Stil und den Geschmack der Person aus, die sie überreicht. Darüber hinaus ist sie Ausdruck der Marketingstrategie eines Unternehmens und ein Teil der "Corporate Identity". Im Geschäftsleben sind Visitenkarten, im Gegensatz zum Privatleben, ein absolutes Muss. Die Grenze zwischen Privat- und Geschäftskarte ist allerdings fließend. Es gibt kombinierte Karten, auf denen sowohl die Privat- als auch die Geschäftsadresse sowie weitere Zusätze wie Funktion, Telefon-, Fax- und/oder Telexnummern zu finden sind.
Feste Regeln für die Größe einer Karte gibt es nicht. Es ist aber allgemein üblich, ein Format von etwa 10 x 7 cm nicht zu überschreiten. Auch spielt es keine Rolle, ob es sich um die Karte einer Dame oder eines Herrn handelt. Ebenso gibt die Größe keinen Hinweis darauf, ob es sich um eine private oder eine geschäftliche Visitenkarte handelt. Als praktisch hat sich das Scheckkartenformat herausgestellt, aber auch kleinere Maße, bis zu 7 x 4 cm, sind gebräuchlich.
Visitenkarten werden nicht nur bei geschäftlichen Treffen und offiziellen Anlässen ausgetauscht; sie eignen sich auch zum Beispiel als Übermittler kurzer Nachrichten und als Anlage bei der Übersendung versprochener Unterlagen; die Visitenkarte also als Ersatz für einen Kurzbrief.




